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Ökologisches Bauen
Ökologisches
Bauen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dies hat sich auch die Stadt Ingolstadt
beim Bau der neuen Reihenhäuser in dem Baugebiet Permoserstraße
zur Prämisse gemacht.
Die Gebäude
wurden in einem Mix aus Massiv- und Holzbauweise erstellt. Für die
Dacheindeckung wurde ein sogenanntes „Naturdach“, vorgesehen.
Aus Gründen der langfristigen Wirtschaftlichkeit entschied man sich
für dieses System. Es stellt eine Kombination aus Metalldachdeckung
aus Aluminium Profilbahnen und extensiver Begrünung dar.

Abb.: Reihenhäuser in der Permoserstrasse |
Die
Metalldachdeckung ist wartungsfrei und wurzelfest. Daher kann auf
zusätzliche Wurzelschutzfolie verzichtet werden. Auf die fertig
verlegte Metalldachdeckung werden nach Montage der erforderlichen
Rand- bzw. Rückhaltevorrichtungen die vorgeschnittenen Drainelemente
mit Filtervlies aufgebracht. Danach wird das spezielle Pflanzensubstrat,
in einer Höhe von ca. 60 cm gleichmäßig auf den Drainelementen
verteilt. Je nach Größe der zu begrünenden Dachfläche
kann die Bepflanzung über Sprossenaussaat oder aber auch Flachballenpflanzen
erfolgen.
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Die Vorteile einer Dachbegrünung sind vielschichtig.
In klimatischer Hinsicht bedeutet dies, Abgabe von Sauerstoff,
Abnahme von Kohlendioxid, Staub und Schmutz, Speicherung von
Regenwasser und verzögerter Abgabe in das Kanalsystem.
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Ökonomisch
betrachtet ist eine Verbesserung des Kälte-/Wärmeschutzes
sowie des Lärmschutzes die Folge.
Der ökologische Nutzen ist darin zu sehen, dass Ersatz
für verlorene Grünflächen geschaffen wird sowie
Lebensraum für Kleintiere und Pflanzen. Nicht zuletzt bedeutet
ein „Naturdach“ aber auch einen optischen Gewinn
ohne Verlust dauerhafter Dichtigkeit. |
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