| Der
Grundgedanke bei der Planung war, ein Einkaufsdorf zu erbauen, das
in Ansätzen die regionale Architektur einbezieht und ein Flair
von „gute alte Zeit“ vermittelt.
Der
potentielle Käufer soll sich durch die aufwändige Gestaltung
umschmeichelt fühlen.
Gebäude,
die an alte Bahnhofsgebäude erinnern, stehen neben Klinkerfassaden
aufwändig bemalte Putzfassaden grenzen an Glasfassaden.
Dazwischen
wachsen immer wieder Türme mit Metalldachdeckungen in unterschiedlichen
Farben und Formen heraus.
Was
in den Fassaden seinen Anfang nimmt ist bei den Dächern konsequent
fortgesetzt worden. Diese sind tonnenförmig, mit unterschiedlichen
Radien und Farben, ausgeführt.
Hier
wurde der kostengünstige Industriebau, in Form von Trapezblechtragschalen,
mit traditioneller Spenglertechnik, mit Dächern in Doppelstehfalztechnik
verbunden.
Als
Material für die Stehfalzdeckung wurde farbbeschichtetes Aluminium,
in den Farben brillantmetallic und normgraualiminium, verwendet.
Der Dachaufbau wurde, aus wirtschaftlichen Überlegungen als
unbelüftetes Warmdach mit Wärmedämmung aus EPS, ausgeführt.
Aufgrund der teilweise kleinen Radien musste die Wärmedämmung
rückseitig geschlitzt werden um sich der Rundung anzupassen.
Wie
in gewachsenen Städten üblich wechseln auch in dieser
Anlage nicht nur die Fassaden, sondern auch die Dächer ihre
Art und Farbe. So sind neben Metalldächern auch biberschwanzgedeckte
Dächer zu finden. Die Oberflächen wechseln hier von rot
bis antik geflammt. Als Unterbau für diese Dächer wurden
Holzsandwichelemente eingesetzt.
Während
die Gebäude, welche den Blicken der Besucher zugewandt sind
aufwändiger gestaltet wurden, mussten die rückwärtig
liegenden Dachflächen, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit,
mit Metallsandwichelementen eingedeckt werden. Doch selbst hierbei
stellte man die optische Erscheinung in den Vordergrund. Man entschied
sich für Elemente, welche an ein klassisches Metallleistendach
erinnern. Dies wurde in dem Profil TL115d mit microlinierter Oberfläche
in der Farbe Brillant gefunden.
Wie
auch in der Ingolstädter Altstadt üblich, finden sich
im sogenannten „Ingolstadt – Village“ innenliegende
Rinnen zwischen den einzelnen Gebäuden. Diese wurden hier,
wie auch auf den vereinzelten Flachdächern, mit PVC-Folien
ausgeführt. Eine besondere Schwierigkeit stellt hier die Entwässerung
und Notentwässerung dar, welche nur über die Attika ausgeführt
werden konnte. In Einzelfällen wurden daher Attikagullys aus
Edelstahl eingesetzt.
Eine
besondere Herausforderung und Freude für jeden Handwerker ist
die Ausführung von Turmbedachungen.
Auf
dem Areal des ersten Bauabschnittes wurden von uns 12 Turmdachdeckungen
in verschiedenen Formen und Materialien incl. der erforderlichen
Holzunterkonstruktion erstellt.
Wir
sind stolz, dass wir an diesem außergewöhnlichen Projekt
mitgewirkt haben.
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| Technische
Details |
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Diese Flächen wurden insgesamt von uns an diesem Objekt gedeckt:
- 3270
m² Trapezblech-
- 3190
m² Metallfalz-
- 16420
m² Sandwich-
- 3300
m² Folien- und
- 580
m² Biberschwanzdächer
- 1523 m² Isowand
- 1111 m² Iso Bouw-Elemente
- 12 St. Türme sowie Gauben und Vordächer
Ferner
wurden montiert:
- 4000
m Abdeckungen
- 3610 m
Schneefang
- 2675 m
Dachrinnen
- 900 m
Regenrohre,
- 205 St.
Rauchrohrklappen incl. pneumatischer Druckluftleitungen
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Per
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