Die Herkunft dieses Berufes hat eine lange Geschichte.
Bereits zu Zeiten Salomons wurden in Jerusalem Dächer mit Goldblechen eingedeckt.

Im Jahr 325 n. Chr. wurde die Hagia Sophia mit Blei eingedeckt. Viele andere bekannte Gebäude folgten. So z. B. die blaue Moschee oder der Petersdom in Rom, deren Dächer noch heute, nach immerhin 300 - 400 Jahren, bestehen.

In den folgenden Jahrhunderten wurde das Einsatzgebiet, sowie auch die verwendeten Metalle immer vielfältiger.
So wurden, um auch Gebrauchsgegenstände, wie Teller, Löffel, Schüsseln, Eimer, Vasen, Trinkflaschen, oder im Mittelalter Rüstungen, vom Spengler hergestellt.
Aufwendig gestaltete Zierornamente für Kirchen, Schlösser udgl. wurden und werden vom Spengler angefertigt.

Heute besteht die Arbeit des Spenglers hauptsächlich in der Ausführung der Dachentwässerung, Bekleidung von Kaminen und Dachgauben, sowie in den letzten Jahren wieder verstärkt, der Eindeckung von Dächern und Bekleidung von Fassaden.


Abb.: Schlossturm, Neuburg-Donau


Wir haben auf dieser Seite eine kleine Auswahl besonderer Spenglerarbeiten zusammengestellt:

• Kaminbekleidungen
• Kirchtürme
• Gauben


Abb.: eine mit Messing bekleidete Dachgaube


Abb.: Uhrturm aus Kupfer 


Abb.: Kamin mit Kupferschindeln 

Abb.: mit Kupfer bekleideter Kamin

Abb.: Neueindeckung, Kirchturm Ingolstadt